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KinderseiteWenn es blitzt und donnert

Kinderseite / Wenn es blitzt und donnert
 Foto: AFP/Nicolas Tucat

Manchmal sind es düstere, manchmal auch leuchtend helle Wolken, die ein Gewitter ankündigen. Doch wenn es dann losbraust, scheint die Welt da draußen unheimlich und bedrohlich. Blitz und Donner haben die Menschen von je her verschreckt. Doch was steckt eigentlich dahinter, wollte Elke Bunge wissen.

Eben noch ist der Himmel blau, es ist ein heißer Sommertag. Plötzlich türmt sich eine große Wolke über uns auf, riesige Wolkenberge sammeln sich zu einem großen Haufen. Die Wetterwissenschaftler, Meteorologen, bezeichnen so ein Gebilde mit dem lateinischen Namen „Cumulus“. Darüber bildet sich ein weißer Wolkenschirm aus Eiskristallen, Cirruswolken genannt. Vereinigen sich beide Wolkengebilde, so entsteht eine Gewitterwolke. Die Fachleute sprechen dann von „Cumulonimbus“. Aus der Entfernung und von der Sonne beschienen betrachtet, sieht das aus, als schwebe ein riesiger Amboss am Himmel. Je näher es kommt, desto bedrohlicher wirkt das Gebilde und wir können damit rechnen, dass sich bald ein Gewitter entlädt.

Die Voraussetzungen dafür sind gegeben: Am Erdboden ist es sehr heiß, in der Höhe – wir sprechen von etwa 11.000 Metern – hingegen mehr als frostig kalt. Hier können die Temperaturen bis zu -60 Grad Celsius sinken, brrrr. Außerdem ist es in der Wolke feucht bis nass, das ist auch eine Voraussetzung für ein Gewitter.

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