Eben noch ist der Himmel blau, es ist ein heißer Sommertag. Plötzlich türmt sich eine große Wolke über uns auf, riesige Wolkenberge sammeln sich zu einem großen Haufen. Die Wetterwissenschaftler, Meteorologen, bezeichnen so ein Gebilde mit dem lateinischen Namen „Cumulus“. Darüber bildet sich ein weißer Wolkenschirm aus Eiskristallen, Cirruswolken genannt. Vereinigen sich beide Wolkengebilde, so entsteht eine Gewitterwolke. Die Fachleute sprechen dann von „Cumulonimbus“. Aus der Entfernung und von der Sonne beschienen betrachtet, sieht das aus, als schwebe ein riesiger Amboss am Himmel. Je näher es kommt, desto bedrohlicher wirkt das Gebilde und wir können damit rechnen, dass sich bald ein Gewitter entlädt.
Die Voraussetzungen dafür sind gegeben: Am Erdboden ist es sehr heiß, in der Höhe – wir sprechen von etwa 11.000 Metern – hingegen mehr als frostig kalt. Hier können die Temperaturen bis zu -60 Grad Celsius sinken, brrrr. Außerdem ist es in der Wolke feucht bis nass, das ist auch eine Voraussetzung für ein Gewitter.
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