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ReportageWenn die Schulmedizin nicht weiter weiß

Reportage / Wenn die Schulmedizin nicht weiter weiß
Welche Rolle spielt die Alternativ- bzw. Komplementärmedizin im Zusammenhang mit der Heilung des Patienten? Fest steht, ob Schulmedizin oder ergänzende Therapien, sie alle bemühen sich um die Gesundheit des Patienten. Illustration: dpa-Archiv/Patrick Seeger

Fast tagtäglich vermelden Nachrichtenagenturen oder Fachzeitschriften neue Erkenntnisse der medizinischen Forschung. Krankheiten werden diagnostiziert, Therapiemethoden erprobt und vorgestellt. Und dennoch: An manchen Punkten stößt das menschliche, naturwissenschaftliche Erkennen an seine Grenzen, weiß die sogenannte Schulmedizin keine Lösung für ein Problem. Alternativen oder Ergänzungen werden gesucht. Wie diese aussehen könnten, fragte sich auch unsere Korrespondentin Elke Bunge.

Krank sein ist immer ein Zustand, der auch mit innerer Unruhe, physischem und psychischem Unwohlsein, Unsicherheiten und Ängsten verbunden ist. Umso mehr, wenn Ärzte – Diagnostiker und Therapeuten – offensichtlich keinen Ausweg aus der aktuellen Lage zu finden scheinen. Zwar hat die moderne Schulmedizin einen hohen Erkenntnisstand über unseren Körperaufbau und dessen Funktionen, doch zeigt sich immer wieder, dass dieser menschlichen Erkenntnis auch Grenzen gesetzt sind. Grenzen temporärer Art, die mit neuen Forschungen und deren Ergebnissen überwunden werden. Und Grenzen absoluter Art, an denen schulmedizinische Heilkunst (oder auch nur das Können der behandelnden Ärzte) scheitert und die Krankheit nicht besiegt werden kann. Langwieriges Leiden oder etwa auch der Tod von Patienten sind dann die Folge.

Folgen, die die Menschen nicht wahrhaben und nicht akzeptieren wollen. Hier setzt vielfach die Suche nach einer Ausweichmöglichkeit an. Oftmals heißt diese dann „Alternativmedizin“ oder „Komplementärmedizin“.

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jo
26. November 2022 - 20.09

90% mangelhaft ausgebildete Scharlatane. Sie haben es auf den Gelbeutel von Verzweifelten abgesehen. kommt ein Schwerkranker zu ein Heiler, dann ist sein Schicksal besiegelt. Das "t" sollte davon absehen für diese Pfuscher auch noch Reklame zu machen.

JJ
26. November 2022 - 18.24

Wer an geschüttelte (nicht gerührte) Tinkturen glaubt die in 100ter Potenzen verdünnt sind,( n.b. in diesen Cocktails ist kein Molekül der anfänglichen Substanz mehr vorhanden!)der mag damit glücklich werden.Aber,wenn die Medizin etwas nicht weiß,oder noch nicht weiß,dann ist das noch lange kein Grund in Aberglauben zu verfallen. Aber es ist wie mit der Religion.Wenn sie niemandem schadet... Globuli & Co haben Hochkonjunktur denn der Placeboeffekt ist Realität und der Selbstheilungsprozess im Körper kann schon alleine durch positive Einstellung beeinflusst werden.Allerdings wird eine positive Einstellung niemals gegen Bakterien oder Viren helfen. Wenn also eine (Beispiel) Zeugen Jehowa's Familie ihrem kranken Kind eine Bluttransfusion verweigert weil das nicht in ihren Büchern steht,dann ist das schlicht und einfach Totschlag im Fall eines schlechten Verlaufs. Aber wenns um Glauben geht ist der Gesetzgeber ja sehr nachsichtig. Zuletzt hatten wir bei Corona und der Impfung( die in Rekordzeit realisiert wurde,durch Wissenschaft und nicht durch Hokuspokus) ja die Ehre mit diesen "Alternativen" in Kontakt zu kommen. Wieviele Menschen wohl durch Alternativmedizin gegen Corona gerettet worden wären? Diese Frage kann jeder vernünftige Mensch schnell beantworten.