Bemerke ich erste Anzeichen eines Stimmungstiefs, und kenne ich mich und meinen Körper recht gut, lässt sich dieser Zustand eventuell aktiv selbst überwinden. Einfache Maßnahmen wie Spaziergänge an der frischen Luft, Gymnastik – und diese eventuell auch in einer Gruppe – können in diesem Moment ebenso hilfreich sein wie Entspannungstechniken oder Yoga. Auch eine Behandlung durch Akupunktur, Lichttherapie oder mit pflanzlichen Medikamenten kann eine sinnvolle Unterstützung sein. Auf dem Gebiet der Phytopharmaka hat sich insbesondere das Johanniskraut etabliert. Seinen Namen trägt es, da die Pflanze um den Johannistag am 24. Juni seine Blüten öffnet. Die Bestandteile des Pflanzenextraktes haben nach derzeitigem Kenntnisstand einen Einfluss auf bestimmte Nervenbotenstoffe des Gehirns, wie Serotonin, Noradrenalin oder Dopamin. Leichte bis mittelschwere depressive Verstimmungen, die auch in Kombination mit Schlafstörungen und innerer Unruhe auftreten können, lassen sich so auf natürliche Weise behandeln. Eine Absprache mit dem behandelnden Arzt kann hier jedoch bereits sinnvoll sein, da auch jedes pflanzliche Präparat mit anderen Medikamenten wechselwirken kann.
8. Mai 2022 - 15.07 Uhr
DepressionWas kann ich tun bei Depressionen? Alarmsignale erkennen – und handeln

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