Es sprechen viele Gründe für das Konservieren durch Luftentzug. So sind vakuumierte Lebensmittel im Schnitt fünf bis achtmal länger haltbar als herkömmlich verpackte. Warum das so ist? Der Sauerstoff aus unserer Luft führt zur Oxidation von Lebensmitteln. Auch wird das Wachstum von sauerstoffliebenden Mikroorganismen beschleunigt. Die Folge: Unsere Lebensmittel verderben schneller. Eine geringere Sauerstoffkonzentration in der Lebensmittelverpackung kann diese Prozesse verzögern. Aber nicht nur das, auch Aroma und Nährstoffe gehen durch die Luft verloren. Setzt man ein Lebensmittel unter Vakuum, so bleiben wichtige Vitamine, Mineral- und Nährstoffe besonders lang erhalten. Dies ist ein großer Vorteil gegenüber klassischen Methoden, wie dem Einkochen, Trocknen oder Einsalzen. So haben wir Vitaminverluste beispielsweise beim Einkochen von 40 bis 60 Prozent. Selbst das Einfrieren von Lebensmitteln bringt Einbußen bei den Vitaminen. Experten gehen davon aus, dass selbst beim Frosten das gerade im Winter so wertvolle Vitamin C bis zu 30 Prozent verloren geht.
Dies sind, neben dem Erhalt des vollen Aromas und der guten Portionierbarkeit der Speisen, Gründe, die für den Erwerb eines Vakuumierers sprechen. Die Anschaffungskosten bewegen sich für solch ein Haushaltsgerät zwischen 70 und 300 Euro. Dazu kommen die Kosten für die entsprechenden Vakuumierbeutel beziehungsweise je nach Gerät die spezielle Folienrolle.
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