Tageblatt: Prof. Markus Miessen, Sie sind der neue Mann am Lehrstuhl für Stadterneuerung in Esch. Wie gehen Sie Ihre neue Aufgabe an?
Prof. Markus Miessen: Ich bin jetzt damit beschäftigt, den Aufbau des Lehrstuhls zu planen. Ich habe die Stelle zum 1. Januar angetreten und mich bis jetzt mit den administrativen Strukturen beschäftigt. Jetzt fange ich an, die Situation zu sondieren. Sofern es Corona erlaubt, wollte ich Ende Februar, Anfang März eine zweiwöchige Fahrradtour durch die Region Esch machen und dabei Leute treffen.
Das problem mit dem Marco Polo Artikel ist, es stimmt, ganz ehrlich machen sie eine Umfrage,Wär kommt nach Esch flanieren shoppen?Esch das war mal.Und warum immer Städteplaner aus dem Ausland??Warum in die ferne schweifen die guten sind sooooo nah.. kuck Kulturfabrik...
Ein Stadtplanungsforscher aus der "failed city" Berlin, wo es schon als ernstzunehmendes "Konzept" gilt, wenn Drogendealer im Park ihren Standplatz vom Ordnungsamt mit lila Kreide markiert bekommen? Da braucht es nicht viel Fantasie, um sich die "radikale Veränderung" Eschs in den nächsten Jahren vorzustellen.