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EditorialUnterricht in der Muttersprache ist ein Instrument sozialer Gerechtigkeit

Editorial / Unterricht in der Muttersprache ist ein Instrument sozialer Gerechtigkeit
 Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Der Internationale Unesco-Tag der Muttersprache soll u.a. dazu beitragen, vom Aussterben bedrohte Sprachen zu schützen. Darüber hinaus ist die diesjährige Ausgabe auch dem Thema „mehrsprachige Bildung“ gewidmet.

Durch die 1989 verabschiedete Unesco-Kinderrechtskonvention erkennen die Vertragsländer (darunter Luxemburg) an, dass jedes Kind u.a. ein Recht auf Bildung besitzt. Doch auch wenn alle Schulen für jeden gratis zugänglich sind, bedeutet das nicht, dass alle Kinder dieses Recht voll nutzen können. Dass gleiches Recht für alle nicht auch gleiche Chancen für alle bedeutet, wissen wir in Luxemburg mindestens seit die PISA-Tests gezeigt haben, wie sehr die Muttersprache die schulischen Leistungen beeinflusst.

Angaben der Unesco zufolge haben Kinder, die in einer Sprache unterrichtet werden, die sie zu Hause sprechen, eine etwa 30 Prozent höhere Chance, am Ende der Grundschule lesen zu können, als Kinder, die die Unterrichtssprache nicht sprechen. Nur logisch also, dass die Organisation anlässlich dieses Internationalen Tages die Länder dazu auffordert, muttersprachlichen Unterricht einzuführen.

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Romain C.
22. Februar 2023 - 7.56

Am besten wir lernen alle Ukrainisch damit diese Sprache nicht ausstirbt!

Amira
22. Februar 2023 - 0.33

@ jung.luc.lux "Am Unterrechtsministère mengen d’Leit villes, me et kennt neischt eraus. Do klappt net vill." Si wëssen awer wéi 'mä' an 'näischt' geschriwwe gëtt.

Rosie
22. Februar 2023 - 0.32

@ Romain "Wenn die Luxemburger Sprache erhalten bleiben sollte, so sollen die Ausländer im Kinderalter anfangen diese zu lernen." Sind Sie so ein Ausländer?

Camilla
22. Februar 2023 - 0.31

@charles.hild ". Si duechte, si wiere Gott. Grad ewéi d‘ Leit an onsem Unterrichtsministère." Déi si méi wéi Gott, well esou ee gëtt et net.

forumpost
21. Februar 2023 - 14.54

So etwas kann auch nur in Luxemburg in Betracht gezogen werden - in allen anderen Einwanderungsländern auf der Welt müssen die Immigranten selbst schauen, wie sie zurecht kommen mit der Landessprache

jung.luc.lux
21. Februar 2023 - 11.42

Am Unterrechtsministère mengen d'Leit villes, me et kennt neischt eraus. Do klappt net vill.

Romain
21. Februar 2023 - 9.34

Wenn die Luxemburger Sprache erhalten bleiben sollte, so sollen die Ausländer im Kinderalter anfangen diese zu lernen.

charles.hild
21. Februar 2023 - 9.23

"Und Gott gab den Babyloniern Hunderte von Sprachen, sodass sie sich nicht mehr verstanden". Dat koum esou, well d'Mënschen héich an d'Luut gebaut haten. Si duechte, si wiere Gott. Grad ewéi d' Leit an onsem Unterrichtsministère.