In vielen Wohnungen dienen Holzöfen als Zusatzheizung, die zu bestimmten Zeiten die Zentralheizung unterstützt. Laut MyEnergy stellen Holzöfen eine „gute Alternative zu fossilen Brennstoffen“ dar und können unter bestimmten Bedingungen umweltfreundlich sein. Wenn sie jedoch falsch angewendet werden, entwickeln sich aus den Kaminanlagen regelrechte Rauchschleudern und Quellen von Luftschadstoffen wie Stickoxiden und Feinstaub.
Die Schadstoffe entstehen verstärkt, wenn die Verbrennung nicht optimal verläuft. Der wichtigste Punkt ist, dafür zu sorgen, dass genügend Sauerstoff ans Kaminfeuer gelangt. Feinstaub und Stickoxide haben einen Einfluss auf die Gesundheit und können unter anderem Entzündungen, Atemwegserkrankungen oder Herzprobleme verursachen. MyEnergy rät, das Betreiben des Holzofens bei ungünstigen Wetterlagen und Smogalarm zu unterlassen. Denn diese verursachen prinzipbedingt mehr Feinstaub als Gas- oder Ölheizungen.
Es gibt kein sauberes Kaminfeuer.
Ech liesen am Artikel: In Holzöfen dürfen ausschließlich unbehandeltes Holz und Kohlebriketts verbrannt werden – und Letztere auch nur dann, wenn der Hersteller des Kamins das Modell dafür freigegeben hat. Behandeltes Holz wie z.B. jenes von alten Möbeln gehört in den Recyclinghof und nicht in den Ofen. Das Gleiche gilt übrigens für Papier, Gartenabfälle oder gar Plastik. Ech liesen an mengen Gedanken weider datt hei: Nur Pneus dürfen von der Arcelor verbrannt werden.