Eltern sind in der Regel nicht gerade begeistert, wenn die Augen ihrer Sprösslinge stundenlang auf den Bildschirmen diverser Smartphones, Tablets oder Laptops haften. Die Sorge, zu viel Zeit vor dem Monitor zu verbringen, relativiert sich zu Zeiten von Corona, denn reale Kontakte sind derzeit kaum möglich. Mit Freunden und Verwandten kommunizieren wir jetzt über den Bildschirm.
Kein Problem, so eine aktuelle Studie des Psychosozialen Instituts der Ohio University. Das Ergebnis der jüngst im „American Journal of Sociology“ veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeit zeigt: Die soziale Kompetenz von Kindern der Smartphone-Generation ist nicht geringer als die ihrer Vorgänger. Eine Tatsache, die in diesen Zeiten beruhigt und die selbst den Hauptautor der Studie, den Soziologieprofessor Douglas Downey, überraschte.
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