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Berlinale (2)Sich (ja nicht) veräppeln lassen: „BlackBerry“ von Matt Johnson ist der erste Wettbewerbsbeitrag

Berlinale (2) / Sich (ja nicht) veräppeln lassen: „BlackBerry“ von Matt Johnson ist der erste Wettbewerbsbeitrag
 (C) Budgie Films Inc.

„BlackBerry“ erzählt den Aufstieg und Fall eines ungleichen CEO-Paars, das mit der Erfindung des Smartphones die Welt ändern sollte – und berichtet zeitgleich von dem Paradigmenwechsel, der zum Ursprung unserer digitalen Welt wurde.

Mike Lazaridis (Jay Baruchel) und Douglas (Regisseur Matt Johnson) sind zwei Geeks wie aus dem Bilderbuch: Während Douglas mit Doom-T-Shirt, ständigen Star-Wars- oder Dune-Referenzen, Turtles-Portemonnaie und David-Foster-Wallace-Bandana seiner Nerdiness huldigt, wirkt Mike etwas diskreter. Trotzdem ist er es, den das Summen eines in China hergestellten Modems so sehr stört, dass er nur Sekunden vor einem für ihre Firma überlebenswichtigen Produkt-Pitch das sich im Büro befindende Gehäuse öffnet, um dem nervigen Geräusch ein Ende zu setzen.

Als der eiskalte Jim Balsillie (Glenn Howerton) die beiden empfängt, hat dieser sichtlich mit internen Firmenrivalitäten zu tun und hört den Geeks nur mit einem Ohr, wenn überhaupt, zu. So scheint er die revolutionäre Idee hinter dem Bandana und der China-Skepsis nicht mitzubekommen: „Wir hatten mal einen Lehrer, der meinte, wenn es dir gelingt, einen Computer in ein Telefon zu implementieren, wirst du die Welt ändern.“

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