Was für ein Jahr! Während wir die Corona-Pandemie mehr oder weniger verabschiedeten, fiel Russland am 24. Februar in die Ukraine ein. Seitdem ist wieder Krieg in Europa. Es ist, als hätte Russland in der Ukraine ein Tor zur Hölle aufgestoßen. Hunderttausende Tote, ganze Städte und Regionen in Trümmern, Millionen auf der Flucht. Diese Tageblatt-Beilage zum Jahresende in Händen zu halten, gibt immerhin Gewissheit, dass dieses Jahr fast vorbei ist.
Wann der russische Krieg in der Ukraine ein Ende findet und welches, bleibt derweil grausam ungewiss.Zu Beginn dieses Jahres hofften wir auf die Rückkehr der alten Freiheiten. Unsere ganze Sehnsucht galt der „neuen Normalität“ nach der Seuche. Stattdessen trafen uns neue Einschränkungen und Ängste in Form von Teuerungen und Sorgen vor einem Atomkrieg. Die Folgekosten von Pandemie und Krieg haben auch in Europa Millionen Menschen ärmer gemacht. Luxemburg bildet da keine Ausnahme. Die Zeitenwende kam ungefragt und ungebeten, sie war, für die meisten von uns, plötzlich einfach da – und ist, leider, zur neuen Normalität geworden.
Die einzige passende Antwort darauf kann nur ein Umdenken sein, ein Umbruch – hin zu mehr sozialer Gerechtigkeit, hin zu mehr Gleichheit, hin zu mehr Klimaschutz, hin zu mehr Frieden und zu einer besseren Gesellschaft, zu mehr Solidarität. Das wird eine ziemlich gewaltige gemeinsame Anstrengung – bei der das Tageblatt sich in der sozialen Verantwortung sieht, journalistisch seinen bescheidenen Teil dazu beizutragen. Das Gute daran, dieses Heft in Händen zu halten, ist deswegen auch die Aussicht, dass wir als Tageblatt 2023 noch eine Schippe drauflegen wollen.
Romain C. "Als Russland das Tor zur Hölle aufstiess..." Die Vorarbeit, damit das Tor sich überhaupt aufmachen liess, wurde über Jahre von anderen Kräften und Machenschaften, sprich von Männern und Frauen ohne Gesicht, geleistet. Auf der Weltbühne kriegen wir hier nur die Events vor dem Vorhang dargeboten... seit Jahren!
Danke und Alles Gute an das gesamte Team! Eine Demokratie kann nur funktionieren wenn die Bürger gut informiert sind, es keine Tabuthemas gibt und auch kritischer Journalismus möglich ist. Dafür braucht es endlich ein gesetzlich verankertes Informationszugangsrecht für die Presse! Herr Bettel bitte erfüllen Sie endlich Ihr Wahlversprechen!
Auch euch- Jungs(und Mädels)- alles Gute und danke für die gute Berichterstattung. Weiter so.
Als Russland das Tor zur Hölle aufstiess kam der Teufel zum Vorschein, in Gestalt vom tapferen Selenskyj treibt er die friedliebende Welt in einen grossen Krieg. Anders denken funktioniert noch immer nicht. Also folgen wir den USA und der Nato mit der Idee dass mehr Waffen Frieden schaffen werden. Jetzt sind sie blind, am Ende alle beim verstorbenen Papst! Bam, Bam!