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6. DezemberNach zweemol schlofen … da kënnt de Kleeschen

6. Dezember / Nach zweemol schlofen … da kënnt de Kleeschen
Am 6. Dezember ist es wieder so weit: Der Nikolaus kommt zu den Kindern in Luxemburg. Anders als den Weihnachtsmann und das Christkind gab es den Nikolaus wirklich. Foto : Editpress/Julien Garroy

Für viele Menschen, vor allem für Kinder, ist der Nikolaustag ein Highlight. Musik, über Nacht gefüllte Teller und vielleicht sogar ein Besuch vom Heiligen persönlich. Doch wo kommen diese Bräuche eigentlich her? Wer war der Nikolaus? Claude Wolf hat sich informiert und ist dabei selbst auch der Magie verfallen.

In der Nacht zum Montag kommt der „Kleeschen“ mit seinen Geschenken. In der Adventszeit folgen ihm dann die Weihnachtsmänner und am Heiligabend legt möglicherweise das Christkind nochmals mit neuen Gaben nach. Man verliert leicht den Überblick.

Deshalb zuerst einmal eine pragmatische Feststellung: Den Nikolaus hat es, anders als den Weihnachtsmann und das Christkind, wirklich gegeben. Er war der Bischof von Myra, einer Handelsstadt in der heutigen Türkei, nicht weit entfernt vom Touristenort Antalya.

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d'MIM
5. Dezember 2021 - 17.23

Houséckeren gett et herno am Liewen vill, da geet et nett op deen doen un.

Linda
5. Dezember 2021 - 16.50

Alles get vabueden,zougemaach…. Awer vir den Kleeschen hun se keen Probleem!!!! Den brauchen se och net ze scheken! Pandémie hei an do…. testen lossen answ..— belle Etoile an all Supermarchéen maan hir Suen! Ouni schimmt! Aaner Geschäfter gin Baach of! Ass vill Ongereimtheit bei der Affaire COVID!

irma
5. Dezember 2021 - 16.38

@Wieder Mann "op den 6 Dezember hun ech den Kleeschen bei d’Kanner an d’Strooss bestallt an riichten och dest Joer esouguer eng grouss Kreppchen an méngem Viergäertchen op.“ Sou laang Der dat net op menger Gemeng maacht, kee Problem. Jidderee ka seng action figures a Gaardenzwergen op sengem Terrain opstellen wou ee wëll.

Wieder Mann
5. Dezember 2021 - 14.42

@HTK:In meiner dann vielleicht kindlichen Naivität habe ich mich vor Jahren gefreut , ich als „ Ersatz-Housécker mam Kleeschen „ die Freude in den Augen zu sehen.Allerdings noch beeindruckender , in Esch und Rümelingen bei älteren Menschen an Alzheimer erkrankt, diese sich freuten , erfreuten an Erinnerungen ihrer Kindheit. Momente der Freude an die ich mich erinnere und auch während meiner Kinderzeit „ den Kleeschen, Housécker net béis » mir die neuesten Winnetou Bücher und Figuren brachte . Doch gibt es ja auch heute neben Nikolausverweigerer auch jene die den Kinder „ den Indianerkostüm an d’Indianer spillen ausdreiwen“ . Übrigens all diesen empfehle ich Karl May zu lesen , nicht nur er die Friedensnobelpreisträgerin Sutterer beeinflusst hat, Rafik Shami ‚s Aussage über Karl May zum Orientalismus sehr interessant, dieser Autor sehr viel zur Gleichheit aller Menschen, der Gerechtigkeit und Pazifismus .May hat in China ,Werk von Kürchner einen Meilenstein als Gegenstück zum nationalistisch, kolonialem Inhalt mit „ Und Friede auf Erden“ ein Meisterwerk an Menschlichkeit hinterlegt.

HTK
5. Dezember 2021 - 14.03

@Wieder Mann, eine Art von Missionierung mit Lebkuchen und Kamellen. Dass viele Kinder sich vor Schreck fast in die Hose machen wenn der schwarze Mann mit seinen Ruten fuchtelt und der Heilige Mann ihnen eine Lüge abzwingt wenn er fragt." Warst du auch immer brav?" spielt keine Rolle.Später ist es der Priester der die Kinder bei der Beichte nach unkeuschen Gedanken oder Taten abfragt. Das ist die Taktik,da sind sich alle Heiligen eins.

Wieder Mann
5. Dezember 2021 - 12.50

@Orelie :Nach Impfverweigerer jetzt die Miesmacher der Nikolausverweigerer am Werke? „ Ech sin zwar net reliéis , awer wéinst Ierch an aner Akkoliten , op den 6 Dezember hun ech den Kleeschen bei d’Kanner an d’Strooss bestallt an riichten och dest Joer esouguer eng grouss Kreppchen an méngem Viergäertchen op.“

HTK
5. Dezember 2021 - 10.20

Wir brauchen anscheinend Mythen und Legenden um über die Runden zu kommen.Das ist aber ein Trugschluss.Solange diese Geschichten an die Kinder vermittelt werden,werden wir sie auch nie los.Mit Angst und Freude oder Strafe und Belohnung werden die Kinder auf ihr späteres Leben als gehorsamer Mensch vorbereitet.Der Housécker als Buße(Strafe) und der Nikolaus als Vergebung(Belohnung).Wie wir sehen wird unsere Psyche von dieser Methode dauerhaft beeindruckt. Kinder glauben was sie von den Alten erzählt bekommen und da sind Nikolaus,Weihnachtsmann,Osterhase & Co gerade richtig um den späteren Erwachsenen auf Gottes' Linie zu halten.So kommt es,dass später erwachsene Menschen heilige Bärbels,Nikoläuse,Martins oder Marias durch die Gegend tragen.Mit Blasmusik und Ehrenwein versteht sich.

Lilly
5. Dezember 2021 - 9.46

Dës Joer net en as net geimpft

Orélie
4. Dezember 2021 - 23.26

"Für viele Menschen, vor allem für Kinder, ist der Nikolaustag ein Highlight. Musik, über Nacht gefüllte Teller und vielleicht sogar ein Besuch vom Heiligen persönlich." Kinder haben keinen Religionsunterricht mehr, über 2 Drittel sind nicht getauft, die wissen nicht was so ein 'Heiliger' sein soll. Außerdem hat der Kerl nichts in der Schule oder der Gemeinde verloren. Er soll gefälligst im Cactus bleiben.