Statistisch gesehen stirbt in Luxemburg alle 31 Stunden ein Mensch an den Folgen des Alkoholkonsums. Diese Zahl umfasst sowohl Todesfälle durch alkoholbedingte Krankheiten als auch Todesfälle unter Alkoholeinfluss wie beispielsweise Verkehrsunfälle. Insgesamt 280 Todesfälle können 2019 auf Alkohol zurückgeführt werden. Das seien sieben Prozent aller Todesfälle in Luxemburg, sagt das Gesundheitsministerium, das sich dabei auf Daten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) basiert. 2017 seien es mit 361 Fällen sogar neun Prozent gewesen. Doch was macht das beliebte Genussmittel zum potenziellen Todbringer?
Nach dem Tabak ist Alkohol der zweitgrößte Risikofaktor für Krebs. In Europa ist es für 7,1 Prozent aller Krebserkrankungen verantwortlich, schreibt die „Fondation Cancer“ auf ihrer Webseite. Die Substanz begünstigt die Entstehung von mehreren Krebsarten: Brustkrebs bei Frauen, Dickdarm- und Enddarmkrebs, Mund- und Rachenkrebs, Speiseröhrenkrebs, Kehlkopfkrebs und Leberkrebs.
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