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PISA-Studie: „Es ist ein Riesenaufwand“

PISA-Studie: „Es ist ein Riesenaufwand“

Luxemburgs Schüler sollen nur noch alle sechs Jahre beim PISA-Test der OECD mitmachen – und nicht alle drei Jahre wie der Rest der OECD-Länder. Das erklärte Bildungsminister Claude Meisch (DP) in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der CSV-Abgeordneten Martine Hansen. Als Begründung führt Meisch an, dass die PISA-Studie die Besonderheiten der Luxemburger Schulen nicht berücksichtige.

In Luxemburg würden die Schüler nicht in ihrer Muttersprache getestet, mehr als die Hälfte von ihnen hätten einen Migrationshintergrund. Außerdem würden sie von Beginn an mit einer «besonders anspruchsvollen Dreisprachigkeit” konfrontiert, sagt Meisch. Laut dem Minister könne man die Ergebnisse deshalb nicht mit anderen Ländern vergleichen. Meisch will sich mehr auf eigene Studien verlassen und sich verstärkt mit Ländern in ähnlichen Situationen wie Luxemburg austauschen.

Luxemburg wäre das erste Land

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Serenissima en Escher Jong
18. März 2018 - 22.57

Also Herr Meisch, wie wäre es dass die OECD überhaupt nicht mehr die Pisa Tests in Luxemburg durchführen würde..dann wäre es noch einfacher für sie: keine schlechte Resultate mehr usw... nur dass wenn es so weiter geht in dieser Richtung, werden die ausländischen Behörden gleich unsere Schulabschlusszeugnisse nicht mehr als gleichwertig mit den Ihren anerkennen ( Schweiz z.B. hat ja schon angefangen..) ist das ihreZielesetzung? Dann wird es Zeit jemand anders als Erziehungsminister zu bestellen am 14.Oktober...