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StrompreiseIm grünen Bereich: Achterbahnfahrt geht ohne Konsequenz für den Verbraucher weiter

Strompreise / Im grünen Bereich: Achterbahnfahrt geht ohne Konsequenz für den Verbraucher weiter
Der Strommarkt im Wandel: die Windrad-Anlage bei Berburg im Jahr 2021  Foto: Editpress/Julien Garroy

Der Strompreis hat sich zwar auf hohem Niveau eingependelt, ist aber durch den Ukraine-Krieg nicht wie befürchtet explodiert. Die Deckelung der Energiepreise durch die Regierung sorgt zudem dafür, dass die Teuerung für die Haushalte nicht übermäßig zu spüren ist. Sudstroum-Direktor Torsten Schockmel rechnet damit, dass das auch so bleibt.    

Der Weltmarkt schlägt Kapriolen und trotzdem kann der Verbraucher momentan recht gelassen in die Zukunft blicken, zumindest was seine Stromrechnung angeht. „Dafür ist in erster Linie die Deckelung der Energiepreise durch die Regierung verantwortlich. Ein guter Teil des Preises wird so durch die Subvention vom Staat übernommen“, erklärt Sudstroum-Direktor Torsten Schockmel und rechnet vor: „Ein in einer Wohnung lebender Kunde, der vor der Krise 32 Euro pro Monat für seinen Strom bezahlt hat, müsste nun eigentlich das Doppelte aufbringen. Durch die Deckelung bezahlt er de facto aber ungefähr 44 Euro.“

Vor gut einem Monat verlängerte das Parlament die Energiepreisdeckelung bis Ende 2024, sodass die Haushalte bis dahin vom Preishammer verschont bleiben. Allerdings ist laut Schockmel für 2025 keine wesentliche Besserung in Sicht. Er muss das wissen, denn bei Sudstroum wird drei Jahre im Voraus geplant.

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Bernardi
12. August 2023 - 21.21

Merci Gambia.