Historiker siedeln den Chardonnay im französischen Burgund an und datieren ihn auf 1685. Andere Forscher wollen wissen, dass die Rebe ursprünglich aus Syrien kommt und von den Kreuzrittern nach Frankreich gebracht wurde. Fest steht jedenfalls, dass er sich dort nicht nur etabliert hat – seit der Weinbauausstellung von 1872 in Lyon ist der Name gefestigt –, sondern auch einen eigenen Eroberungszug angetreten hat. Es gibt ihn mittlerweile auf der ganzen Welt, er ist die weltweit am meisten angepflanzte Weißweinrebe.
Verbunden bleibt er natürlich mit der gleichnamigen Ortschaft in der Gegend von Mâcon, Namensgeber könnte aber auch der „Chardon“ – die Distel – gewesen sein.
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