Die gesundheitlichen Bedingungen für Arbeitnehmer scheinen sich hierzulande weiterhin zu bessern. Mit 115 berufsbedingten Krankheitsfällen konnte im Jahr 2018 ein weiterer Rückgang im Vergleich zum Vorjahr festgestellt werden. Das geht aus einer Antwort des Ministers für soziale Sicherheit Romain Schneider auf eine parlamentarische Frage hervor. Auffällig ist jedoch, dass mit den 115 Fällen nur rund ein Viertel der 436 im Jahr 2018 gemeldeten Krankheiten auch als berufsbedingt anerkannt wurde. 2017 wurde noch ein Drittel der gemeldeten Krankheiten (399) als Berufskrankheit eingestuft.
Die allgemeine Tendenz der gemeldeten und anerkannten Krankheitsfälle zeigt jedoch, dass sich die gesundheitlichen Bedingungen am Arbeitsplatz stetig bessern. 2014 wurden noch 204 Krankheiten als berufsbedingt eingestuft, seitdem ist ein stetiger Rückgang der Berufskrankheiten festzustellen.
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