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Hochsaison für Plagegeister Achtung Zecken!

Hochsaison für Plagegeister  / Achtung Zecken!
Zecken sind zähe kleine Biester, die den Winter meist gut überstehen Foto: Editpress-Archiv

Frühling – es ist die Zeit, sich draußen in der Natur aufzuhalten: Spazieren gehen, wandern oder Radfahren tun Leib und Seele gut. Aber Achtung: Es ist auch die Zeit der Zecken. Zecken sind Parasiten, die zur Gattung der Milben gehören und sich gern im Gras und Gebüsch aufhalten. Von den Plagegeistern und wie man sich vor ihnen schützen kann, erzählt Elke Bunge.

Zecken sind außerordentlich zähe kleine Biester, die den Winter gut überleben können. Sind Schnee und Frost vergangen, werden sie wieder aktiv und kommen aus ihrer Winterstarre. Mit steigenden Temperaturen kommen die Krabbeltiere aus ihren geschützten Verstecken und machen sich auf die Suche nach Opfern, deren Blut sie saugen können. Von Frühjahr bis Herbst sind die Parasiten äußerst aktiv. Dabei halten sie sich bevorzugt in der bodennahen Vegetation in einer Höhe von 30 bis 60 Zentimetern auf. Die Plagegeister lieben Gräser, Büsche oder Wiesen, um auf ihre Opfer zu warten. Und das nicht nur inmitten der Natur – sie befinden sich auch in städtischen Regionen, wie Gärten, Stadtparks oder Sportplätzen. Hier befallen die Tiere, die zu den Spinnentieren gehören, und noch genauer der Gattung der Milben zuzuordnen sind, Mensch und Tier. Denn als Parasiten benötigen sie das Blut anderer Lebewesen, und zwar eine Blutmahlzeit pro Entwicklungsstadium von der Zeckenlarve über die Nymphe bis zur ausgewachsenen Zecke. Die ausgewachsenen weiblichen Tiere brauchen dann noch einmal eine Mahlzeit, bevor sie ihre Eier ablegen können.

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jean
16. Mai 2021 - 13.54

Aber die Zecke ja nicht töten! Insektensterben! Artenvielfalt!