Zecken sind außerordentlich zähe kleine Biester, die den Winter gut überleben können. Sind Schnee und Frost vergangen, werden sie wieder aktiv und kommen aus ihrer Winterstarre. Mit steigenden Temperaturen kommen die Krabbeltiere aus ihren geschützten Verstecken und machen sich auf die Suche nach Opfern, deren Blut sie saugen können. Von Frühjahr bis Herbst sind die Parasiten äußerst aktiv. Dabei halten sie sich bevorzugt in der bodennahen Vegetation in einer Höhe von 30 bis 60 Zentimetern auf. Die Plagegeister lieben Gräser, Büsche oder Wiesen, um auf ihre Opfer zu warten. Und das nicht nur inmitten der Natur – sie befinden sich auch in städtischen Regionen, wie Gärten, Stadtparks oder Sportplätzen. Hier befallen die Tiere, die zu den Spinnentieren gehören, und noch genauer der Gattung der Milben zuzuordnen sind, Mensch und Tier. Denn als Parasiten benötigen sie das Blut anderer Lebewesen, und zwar eine Blutmahlzeit pro Entwicklungsstadium von der Zeckenlarve über die Nymphe bis zur ausgewachsenen Zecke. Die ausgewachsenen weiblichen Tiere brauchen dann noch einmal eine Mahlzeit, bevor sie ihre Eier ablegen können.
16. Mai 2021 - 11.13 Uhr
Hochsaison für Plagegeister Achtung Zecken!

Aber die Zecke ja nicht töten! Insektensterben! Artenvielfalt!