Es ist ein Besuch bei einem vermeintlichen Exoten, der längst keiner mehr ist, den Premier Xavier Bettel und Mittelstandsminister Lex Delles (beide DP) antreten, wenn sie am Mittwochmorgen in Hanoi vietnamesischen Boden betreten.
Das politisch kommunistische und geografisch langgestreckte Land in Südostasien mit seiner Küstenlinie zum Pazifischen Ozean, das im Norden an China grenzt und im Westen an Laos und Kambodscha, hat sich seit dem Ende der 1980er-Jahre reformorientiert der Welt geöffnet und ist zu einem wichtigen wirtschaftlichen Player nicht nur in der Region, sondern auch global geworden. Vietnam zählt dabei mit seinen rund 100 Millionen Einwohnern neben China, Nordkorea, Russland und Kuba zu jenen Staaten der Welt, die noch „sozialistisch“ regiert werden. In dem Ein-Parteien-Staat läuft alles über die Kommunistische Partei Vietnams.
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