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Hitze und TrockenheitRückgang in Luxemburgs Grundwasserleitern: Was das für die Versorgung des Landes bedeutet

Hitze und Trockenheit / Rückgang in Luxemburgs Grundwasserleitern: Was das für die Versorgung des Landes bedeutet
Die Grundwasserträger in Luxemburg werden seit einigen Jahren nicht mehr so üppig durch Niederschlag im Winter wiederbefüllt und verzeichnen einen Rückgang Symbolfoto: dpa/Marijan Murat

In Luxemburg wird das Trinkwasser teils aus dem Grundwasser und teils durch die Aufbereitung von Stauseewasser gewonnen. Doch in den vergangenen Wintern hat das Wasserwirtschaftsamt einen Rückgang bei der natürlichen Wiederauffüllung der Grundwasserleiter festgestellt. Das Tageblatt hat nachgefragt, was das künftig für die Trinkwasserversorgung des Großherzogtums bedeutet.

Hitze und Trockenheit – zwei Worte, die zwar nicht immer, aber sehr häufig zusammenhängen, machen derzeit auch Luxemburg zu schaffen. Überfüllte Stausee-Parkplätze und Bitten der Regierung um Sparsamkeit beim Trinkwasser sind nur einige Folgen der aktuellen Wetterverhältnisse. Doch das Wasserwirtschaftsamt hat schon seit einigen Jahren einen Trend bemerkt, der Auswirkungen auf Luxemburgs Trinkwasserversorgung hat. Brigitte Lambert, Leiterin der dortigen Abteilung für Grund- und Trinkwasser, sagt: „Der Winter ist die Zeit, in der das Wasser grundwasserwirksam einsickern kann – in den vergangenen Jahren ist das aber nur unterdurchschnittlich passiert.“

Gespeichert werde das Grundwasser in sogenannten Grundwasserleitern oder -trägern. Lambert erklärt, es gebe stabile und weniger stabile Wasserträger – die weniger stabilen seien empfindlicher, wenn sie über den Winter weniger durch Niederschlag aufgefüllt werden als sonst. Dort gebe es also schnell einen Rückgang, das sei in mehreren Trägern bereits der Fall, so Lambert. „Das ist ein Trend, der sich in den letzten Jahren eingestellt hat.“ Das Luxemburger Trinkwasser komme etwa zur einen Hälfte aus dem Grundwasser und zur anderen Hälfte aus der Aufbereitung von Wasser aus dem Obersauer-Stausee.

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Miette
1. August 2022 - 22.50

@Péiip und sie sind ein sehr kluger Mensch?

Péip
1. August 2022 - 10.21

@Miette/ Dir sidd eng gutt Séil a, wichteg, dir verrot och nach är gutt Tricken.

charlimat
30. Juli 2022 - 8.15

Emmer méi Grande Surface mat riesigen Parkings, méi Haiser an Stroossen fiir ëmmer méi "Matbierger" méi Wandriëder mat immensen Betongssockelen asw! Wou soll den Rén dann hin laafen? Also kén natirlech gefiltert Grondwaasser méi, dofir dann Iwerschwemmungen.

Miette
29. Juli 2022 - 21.36

Wir müssen alle darauf achten Wasser zu sparen. Der Haushalt im kleinen, die Gemeinden sollten auch sparsamer mit der Kostbarkeit umgehen. Es bringt nichts zu maulen und zu kritisieren, es muss gehandelt werden. Ich mag kein kaltes Duschwasser und bis da warmes Wasser aus der Brause kommt, fliesst das in die Giesskanne. Gemüse usw. wird in einer Schüssel gesammelt und dient als Giesswasser usw. Kleinvieh macht auch Mist??? Was Gemeinden angeht, müssen Fussballfelder nun schön grün sein? Muss mit Hochdruckreinigern in Zeiten von Wasserknappheit geputzt werden? Friedliche Grüsse zur Nacht?

Ma lues
29. Juli 2022 - 21.17

Mir platzen an alle Bereicher aus alle Neit , an awer setzt d’Politik weider op Wuestum. Cherchez l’erreur!

Verona
29. Juli 2022 - 17.56

1000 Hobbybauern müssen endlich aufhören unsere Quellen zu vergiften, dann geht das.

SamB
29. Juli 2022 - 15.19

Aus Dutzenden Quellen darf kein Trinkwasser gewonnen werden weil die Landwirtschaft alles vergüllt hat. Dem Stausee wird es nicht besser ergehen.

Jacqueline
29. Juli 2022 - 13.25

Ma dann sollen Gemengen emol mam gudden Beispiel vir goen, aplaz dass sie mat Hochdruckreiniger Strooseschëlder wäschen gin ( Gemeng Péiteng)

René
29. Juli 2022 - 11.05

An all déi Quellen déi aus décke Réier sprudelen a net opgefâng gin mee an de Kanal fléissen. (Sennengerbierg, Gréngewald, etc.)

Romain
29. Juli 2022 - 10.50

Solange die Industrie Wasser in hohen Mengen verbraucht kann der Private wohl seine Blumen begießen

JJ
29. Juli 2022 - 10.33

1000 000 Einwohner !!?