In den kommenden vier bis acht Wochen muss Portugal ein striktes Sanierungsprogramm ausarbeiten. Außerdem muss ermittelt werden, wie viel Geld das Land eigentlich braucht. Bis dahin dürften keine Hilfsmittel fließen. EU-Diplomaten rechnen damit, dass im Laufe der nächsten drei Wochen eine Summe auf den Tisch kommt.
Der fertige Sparplan muss auf EU-Ebene und vom Internationalen Währungsfonds (IWF) abgesegnet werden.
Ende Mai/Anfang Juni: Portugal dürfte bis dahin erste Finanzhilfen erhalten. Damit wäre die Refinanzierung des portugiesischen Staatshaushalts vorerst gesichert.
Neuwahlen am 5. Juni
Am 5. Juni finden die vorgezogenen Parlamentswahlen in Portugal. Bis dahin ist Ministerpräsident José Sócrates nur geschäftsführend im Amt. Die Opposition will seine Bitte um Finanzhilfe aber unterstützen.
Die nächste große portugiesische Staatsanleihe wird Mitte Juni fällig. Bis dahin muss erste Hilfe für Portugal fließen, sonst drohen akute Zahlungsprobleme.
Zu Demaart
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