Mittwoch21. Januar 2026

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Protestbewegung fordert sofortigen Rücktritt Salihs

Protestbewegung fordert sofortigen Rücktritt Salihs
(AP/Archiv)

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Die Protestbewegung im Jemen verlangt den sofortigen Rücktritt von Präsident Ali Abdullah Salih und seine strafrechtliche Verfolgung wegen der Tötung von Demonstranten.

Man werde keine weiteren Vermittlungsangebote mehr annehmen, die diese Punkte nicht enthielten, hieß es in einem Schreiben der Aufstands- und Jugendbewegung OCYYPU an den Golf-Kooperationsrat (GCC), das am Samstag in Sanaa veröffentlicht wurde. Die Bewegung werde zudem ihre Demonstrationen gegen Salih verstärken.

Der GCC, ein Zusammenschluss von sechs arabischen Golfstaaten, darunter Saudi-Arabien, hatte im Vormonat einen Kompromissvorschlag vorgelegt, nach dem Salih innerhalb von 30 Tagen die Macht an eine Übergangsregierung übergeben hätte. Zudem waren Neuwahlen noch in diesem Jahr vorgesehen. Der Vorschlag hatte für den Präsidenten auch Immunität vor Strafverfolgung vorgesehen. Der Plan war von beiden Seiten akzeptiert worden, doch Salih überlegte es sich wenig später anders und zog seine Zustimmung zurück.

Am Vortag hatten wieder zehntausende Menschen für und gegen den Präsidenten demonstriert. Bei den wochenlangen Protesten haben Sicherheitskräfte im Jemen und bewaffnete Salih-Anhänger über 150 Demonstranten getötet und mehr als 1000 weitere verletzt.