Sie boten den Aktionären am Montag offiziell insgesamt 4,7 Milliarden australische Dollar (3,6 Mrd Euro) an – 15,66 Dollar pro Aktie. Dies liege 45 Prozent über dem durchschnittlichen Börsenkurs des vergangenen Monats. Eine Einigung mit dem Verwaltungsrat von Macarthur sei nicht zustande gekommen, obwohl die beiden Interessenten Verhandlungsbereitschaft beim Preis angekündigt hätten.
Die Australier sind seit dem Frühjahr des vergangenen Jahres Ziel von Übernahmeangeboten. Unter anderem hatte bereits auch schon Peabody allein für Macarthur geboten. Nun haben die US-Amerikaner mit ArcelorMittal einen starken Partner an seiner Seite – der Stahlkonzern ist bereits mit einem Anteil von knapp 14 Prozent an Macarthur beteiligt und damit zweitgrößter Aktionär. ArcelorMittal investiert seit einiger Zeit verstärkt in eine eigene Rohstoffförderung, um sich so von den steigenden Rohstoffpreisen unabhängiger zu machen.
Macarthurs Spezialität ist sogenannte PCI-Kohle (Pulverized Coal Injection). Die pulverisierte Kohle gilt als begehrter Ersatz für die bei der Stahlherstellung normalerweise verwendete Kokskohle.
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