Der Gewinn sei zwar um 11 Prozent auf 339 Millionen Euro gesunken, teilte die im EuroStoxx 50 notierte Großbank am Donnerstag in Paris mit. Analysten hatten jedoch mit einem deutlich stärkeren Gewinneinbruch gerechnet. Die zweitgrößte griechische Bank bezifferte die Belastungen aus den Abschreibungen auf die von ihr gehaltenen Griechenland-Anleihen und die Tochter Emporiki auf netto 640 Millionen Euro. Das ist weniger als das Unternehmen Ende Juli angekündigt hatte.
Abgesehen von den Schwierigkeiten in Griechenland lief das operative Geschäft der Bank gut. Die Erträge legten sogar um 1,1 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro zu. Dies ist nach Angaben der Bank der höchste Quartalswert seit dem Börsengang im Dezember 2001. Experten hatten hier mit einem Rückgang gerechnet. Crédit Agricole gehört mehrheitlich 39 französischen Genossenschaftsbanken. Die Aktie der Bank zählte im August an der Börse mit einem Abschlag von rund 35 Prozent zu den größten Verlierern des Sektors. Grund dafür ist neben ihrem starken Engagement in Griechenland auch ihre Präsenz in Italien.
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