Damit ist der Spezialist für pulverisierte Kohle mit 4,8 Milliarden australischen Dollar (3,5 Mrd Euro) bewertet. Macarthur habe dem Angebot zugestimmt. Zuvor hatte das Unternehmen die Angebote der beiden als zu niedrig zurück gewiesen. Das jetzige liegt 44 Prozent über dem Schlusskurs vom 11. Juli, dem Tag des ersten Angebots.
Die Australier waren seit dem Frühjahr des vergangenen Jahres Ziel von Übernahmeangeboten. Unter anderem hatte bereits Peabody allein für Macarthur geboten. ArcelorMittal ist bereits mit knapp 14 Prozent an Macarthur beteiligt und damit zweitgrößter Aktionär. Der Stahlkonzern investiert seit einiger Zeit verstärkt in eine eigene Rohstoffförderung, um sich so von den steigenden Rohstoffpreisen unabhängiger zu machen.
Macarthurs Spezialität ist sogenannte PCI-Kohle (Pulverized Coal Injection). Die pulverisierte Kohle gilt als begehrter Ersatz für die bei der Stahlherstellung normalerweise verwendete Kokskohle.
Zu Demaart
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