In Anwesenheit des südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma hat am Montag der 17. UN-Klimagipfel in Durban begonnen. Etwa 20 000 Delegierte, Experten, Politiker, Funktionäre und Journalisten aus rund 190 Staaten werden nach Angaben der südafrikanischen Regierung an der Konferenz teilnehmen.
Experten und Politiker haben sich allerdings skeptisch über die Erfolgsaussichten der Konferenz geäußert. Vor allem die USA und China scheinen bisher kaum bereit, sich in absehbarer Zeit auf international verbindliche Abkommen einzulassen. Zu der Veranstaltung werden keine Regierungschefs aus den wichtigen Industriestaaten erwartet.
Finanzierung des Klimafonds
Ein weiteres wichtiges Thema der Konferenz wird der Klimafonds sein, auf den sich die Ländern bisher nur grundsätzlich geeinigt haben. Der Fonds, dessen Finanzierung noch unklar ist, soll ärmeren Staaten eine Anpassung an den Klimawandel und klimafreundliche Entwicklungsprojekte finanzieren helfen. Geplant ist, dass 100 Milliarden Dollar (74 Milliarden Euro) ab 2020 jährlich eingezahlt werden. Die vorhergehende Konferenz 2010 in Cancún beauftragte die Delegierten von Durban zudem, einen Zeitraum festzulegen, an dem der menschengemachte Treibhausgasausstoß nicht mehr ansteigen darf sondern vermindert werden muss.
Zu Demaart
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