Montag26. Januar 2026

Demaart Zu Demaart

Headlines

Obama und Barroso arbeiten zusammen

Obama und Barroso arbeiten zusammen
(dpa-Archiv)

Jetzt weiterlesen !

Für 0,99 € können Sie diesen Artikel erwerben.

Oder schließen Sie ein Abo ab.

ZU DEN ABOS

Sie sind bereits Kunde?

Im Kampf gegen die Schuldenkrise wollen die USA und die Europäische Union stärker an einem Strang ziehen. Hauptziel ist es für Wachstum und neue Arbeitsplätze zu sorgen.

Mit einer verbesserten Zusammenarbeit sollen vor allem Arbeitsplätze entstehen und das Wachstum gestützt werden, erklärten US-Präsident Barack Obama und EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso am Montag in einer gemeinsamen Erklärung. «Wir müssen unsere Anstrengungen erhöhen, um bisher ungenutztes Potenzial auszuschöpfen», hieß es nach einem gemeinsamen Gespräch in Washington. Der wirtschaftliche Austausch durch Handel und Investitionen sei schon jetzt der weltweit umfangreichste, er müsse aber weiter verstärkt werden.

Obama machte deutlich, dass die USA den Europäern in der Schuldenkrise zur Seite stünden. Die Vereinigten Staaten seien bereit, bei der Lösung der Krise, die ein «riesiges Thema» für die US-Wirtschaft sei, zu helfen. Ein hochrangiger Vertreter des US-Außenministeriums machte allerdings deutlich, dass es auf keinen Fall finanzielle Hilfen geben werde. Eine Erhöhung der US-Beiträge zum Internationalen Währungsfonds oder andere finanzielle Verpflichtungen gegenüber der EU, um die Krise zu lösen, stünden nicht zur Debatte, sagte der US-Botschafter für die EU, William Kennard.

Die 27 Länder umfassende Staatengemeinschaft ist der wichtigste Handelspartner der USA. Zusammen stehen beide für die Hälfte der weltweiten Wirtschaftsleistung und knapp ein Drittel des Welthandels. Nach US-Angaben werden täglich Waren im Wert von 3,6 Milliarden Dollar ausgetauscht. Von den transatlantischen Investitionen würden 7,1 Millionen Arbeitsplätze abhängen.