Dienstag27. Januar 2026

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Hybrid ist Zukunft

Hybrid ist Zukunft
(Tageblatt/Martine Feller)

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LUXEMBURG - Insgesamt 16.000 Sitzplätze, 150 Busse, 147 km und 25 reguläre Linien stellen den öffentlichen Verkehr der Stadt Luxemburg dar.

Ein zu hoher Spritverbrauch, schädliche Abgase, alte Modelle sowie beschädigte Sitzgelegenheiten führten zur Neuanschaffung von insgesamt 22 Bussen, davon 17 Gelenkbusse der Marke Mercedes Citaro sowie fünf Hybridbusse von Volvo.

Am gestrigen verkaufsoffenen Sonntag wurden die neuen Busse erstmals der Öffentlichkeit am Busbahnhof Aldringen vorgestellt. Hier konnten sowohl Technikfreaks als auch Fahrgäste sich die neuen Busse anschauen. Beamte des städtischen Busdienstes standen den Interessierten Rede und Antwort zur neuen Technik.

Neuer transluzenter Faltenbalg

Der dunkle Gelenkbereich wird von vielen Fahrgästen nicht gerne angenommen, mit einem neuen durchscheinenden Faltenbalg ist es im Gelenkbereich mit der Dunkelheit vorbei. Somit kann die gesamte Fahrzeuglänge besser ausgenutzt werden.

Die neuen Busse sind dann auch nicht mehr in den altbekannten Farben Blau, Weiß und Orange lackiert, sondern sie stellen das neue Stadtbild der «Multiplicity» dar. Die einzelnen Farbstreifen stehen für die Bewegung in der Hauptstadt, sei dies zu Fuß, per Fahrrad, per Bus oder per Auto.

Hybrid-Fahrzeuge

Die fünf Hybridbusse von Volvo sparen 35 Prozent an Kraftstoff, die Abgase werden um 40 bis 50 Prozent reduziert, somit entsprechen die Busse der Abgasnorm EEV (strenger als Euro 5). Angetrieben wird der zwölf Meter lange und 18 Tonnen schwere Bus von einem Volvo-D5F-vier-Zylinder-Dieselmotor mit 4.760 ccm und 161 Kilowatt sowie einem 120-Kilowatt-Elektromotor.
Die 120 Kilowatt starke Lithiumbatterie wird durch das Volvo-I-SAM-Parallelhybrid gespeist.

Der Mercedes-Citaro-Gelenkbus kann maximal 154 Fahrgäste befördern, mit fast 18 Metern Länge wird er durch einen Mercedes-Benz-Sechs-Zylinder-Dieselmotor von 11.967 ccm mit einer Leistung von 260 Kilowatt angetrieben.

Die Modernisierung des Fuhrparks des hauptstädtischen Busdienstes bleibt aber eine kostspielige Angelegenheit, die Gelenkbusse schlagen mit 400.000 Euro pro Bus zu Buche, bei den Hybridbussen sind es 380.000 Euro pro Bus.