Unter den Toten sind Reisende aus Belgien, Italien, Ungarn, Deutschland und Australien. Zwei weitere Touristen seien verwundet worden, einer konnte entkommen. Zunächst hatte es geheißen, unter den Toten sei auch ein Österreicher.
Der Überfall hatte sich in der Nacht zum Dienstag in der Danakil-Senke unweit der eritreischen Grenze ereignet. Bei den Tätern habe es sich um von der eritreischen Regierung ausgebildete Banditen gehandelt, sagte der Sprecher weiter. Simon bezog sich bei seinen Angaben auf äthiopische Sicherheitskräfte.
Jedenfalls komme es in diesem Gebiet immer wieder zu Übergriffen auf Touristen, «daher besteht auch seit sieben Jahren eine aufrechte Reisewarnung», sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Österreich. Dort – wie auch auf der Webseite des deutschen Auswärtigen Amtes – wird vor einem erhöhten Risiko im Grenzgebiet zu Eritrea gewarnt.
Zu Demaart
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