Mittwoch28. Januar 2026

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Glatteis und zwei Massenunfälle

Glatteis und zwei Massenunfälle
(Tageblatt/Didier Sylvestre)

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LUXEMBURG - Der Winter meldete sich mit Minustemperaturen und Glatteis in Luxemburg zurück. Nicht nur am Dienstagmorgen hatten Autofahrer schwer damit zu kämpfen.

Glatteisgefahr auf Luxemburgs Straßen. Am Dienstagmorgen wurde die Fahrt zur Arbeit für manche Autofahrer zu einem längeren und rutschigen Unterfangen. Nach Polizeiangaben gab es Unfälle wegen spiegelglatter Straßen. So landete ein Bus bei Allenborn in den Straßengraben. Rund um den Stausee im Norden war es ebenso sehr glatt, hieß es von der Polizei. Umgefallene Bäume versperrten Autofahrern zeitweise den Weg.

Die Winterdienste waren am Dienstag seit den frühen Morgenstunden im Dauereisatz. Die Hauptaxen wurden zuerst gestreut. Doch damit war die Glatteisgefahr nicht ganz gebannt. Die Polizei warnte, dass aufgrund der Minustemperaturen sogar Eisschollen sich auf der Fahrbahn bilden könnten. Deshalb galt zeitweise am Dienstagmorgen ein Tempolimit von 90 Stundenkilometern auf den Autobahnen in Luxemburg.

Zwei Massenkarambolagen

Glatteis sorgte bereits am Montagabend für Massencrashs auf der Escher A4 und der Saarautobahn A13. Zwei Mal krachten am Montagabend insgesamt 19 Autos ineinander auf der spiegelglatten A4. Zuerst rutschten zwei Autos in einander zwischen den Ausfahrten Steinbrücken und Leudelingen in Richtung Luxemburg. Eine Person wurde dabei verletzt.

Die Rettungsdienste aus Bettemburg mussten jedoch kurz darauf zu einem zweiten Auffahrunfall, der sich nur wenige Meter weiter erreignete. Dort krachten 15 Autos und ein Laster zusammen. Wie durch ein Wunder gab es hier nur zwei Verletzte. Der Materialschaden sei erheblich, da mehrere Autos danach nur noch schrottreif waren, hieß es. Vor Ort waren die Rettungsdienste aus Bettemburg und die Berufsfeuerwehr aus Luxemburg-Stadt.

Fünf Leichtverletzte

Auch auf der A13 gab es am Montagabend einen Massencrash auf spiegelglatter Fahrbahn mit neun Autos. Fünf Menschen wurden dabei leicht verletzt. Zunächst krachten sieben Wagen ineiander. Trotz Absicherung der Unfallstelle mit Leuchtmitteln und Blaulicht, rutschte ein unaufmerksamer Autofahrer in die Absperrung. Zwei Polizisten mussten sich mit einem Hechtsprung über die Mittelleitplanke auf die Gegenfahrbahn in Sicherheit bringen, heißt es.

Die Autobahn musste für die Aufräumarbeiten während drei Stunden zwischen Düdelingen und dem Bettemburger Kreuz vollgesperrt werden. Der genaue Unfallhergang muss noch ermittelt werden. Vor Ort waren die Einsatzkräfte aus Düdelingen und Kayl.