Das Konjunkturkomitee beruft sich jetzt auf neue Berechnungsmethoden auf Basis des «Bureau international du travail» (BIT) in Genf und in Teilen auf Eurostat. So jonglierte die Adem und die Statec (BIT) bislang mit zwei unterschiedlichen Berechnungen. Einmal die Bruttozahl sowie die saisonbereinigte Zahl (BIT-Standard). Will heißen, gewisse Branchen wie Bau, Gastronmie oder Landwirtschaft sind auf mildes Wetter angewiesen. Im Winter, liegen Baustellen still und Kneipen mit Terrasse schließen. Also verlieren mehr Menschen ihre Arbeit als im Sommer.
Jetzt nimmt man die saisonalen Schwankungen aus der Statistik heraus, um den Arbeitsmarkt besser beurteilen zu können, heißt es am Dienstag.
Zahlenspiel
So waren demnach im Dezember vergangenen Jahres 14.156 Menschen ohne Job, im Januar 2012 waren es 14.254. Das sind 0,7 Punkte mehr. Die Arbeitslosenquote stagniert durch die neuen Berechnungen bei 5,9 Prozent. Zum Vergleich: Nicht saisonbedingt kommt man auf 19.579 Arbeitslose. Hier liegt die Quote dann bei 6,4 Prozent.
In Zukunft will man die Arbeitslosenzahlen immer zu einem festgelegten Datum und unabhängig vom Treffen des Konjunkturkomitees veröffentlichen. Der nächste Termin ist der 22. März.
Zu Demaart
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