Der CSG muss nun hoffen, die Europa-League-Teilnahme über die Meisterschaft zu retten. Bei den Moselanern hingegen fehlte Angriffswirbel Louadj, für den Almeida in die Startelf rückte.
Statistik
o D03: Hym – Franzoni, Siebenaler, Bukvic, Rodrigues – Ribeiro (70′ Meligner), Kettenmeyer, Bettmer (86′ Leoni), Jänisch – Er Rafik, Caron (90’+1 Alunni)
o CSG: Schaab – Braun, Brzyski, Heinz, Hoffmann – Furst, Battaglia, Mendes (80′ F. Gaspar) – Steffen (70′ Schiltz), Almeida, Huss
o Schiedsrichter: Bourgnon – Tropeano, Mateos
o Gelbe Karten: Jänisch – Steffen, Mendes, Braun, Hoffmann
o Torfolge: 0:1 Heinz (36′), 1:1 Ribeiro (43′) 2:1 Bettmer (45′)
o Beste Spieler: Kettenmeyer, Bettmer, Hym – Furst, Battaglia
o Zuschauer: 498 zahlende
Beide Teams starteten mit völlig offenem Visier, von Abtastphase war keinerlei Rede. Doch es dauerte immerhin bis zur 19., ehe die erste Torchance zustande kam. Bettmers Direktaufnahme nach Jänisch-Flanke parierte Schaab bravourös. Sein Gegenüber Hym blieb hingegen fast beschäftigungslos, gleichwohl der CSG keineswegs inaktiv war. Erst in der 28. musste er gegen Steffen Kopf und Kragen riskieren. Goalgetter Er Rafik rackerte sich ab, biss sich aber immer wieder an seinem Beschatter fest.
Ab der 36. steigerte sich der Druck auf die Differdinger. Ein Almeida-Freistoß verlängerte der aufgerückte Heinz mit dem Schädel und Hyms Rettungstat kam zu spät (0:1). 4′ später hatte Huss sogar das 0:2 auf dem Fuß, scheiterte aber an Hym. Dies sollte sich rächen, denn binnen 3′ drehte D03 den Spieß um. Schaab verschätzte sich zunächst bei Ribeiros Freistoß, und kurz darauf haute Bettmer das Spielgerät aus 10 m unhaltbar in die CSG-Maschen. Nun waren die Moselaner gefordert, und in den zweiten 45′ stieg der Unterhaltungswert.
Im Anschluss an ein unglückliches Handspiel von Rodrigues besaß Huss in Halbzeit zwei per Strafstoß die Riesenchance zum Ausgleich, doch Hym (65.) ahnte die anvisierte Ecke. Der CSG steckte diesen Rückschlag weg und erhöhte die Schlagzahl. Die Differdinger sahen aber nicht tatenlos zu und konterten. Schaab vereitelte die definitive Entscheidung nach Carons Kopfball.
Trainerstimmen
Paolo Amodio (D03): «Der Rückstand hat uns wachgerüttelt. Anstatt das 3:1 zu machen, stand die Begegnung bis zur letzten Minute auf der Kippe. Es war ein unterhaltsames und interessantes Pokalspiel.»
Marc Thomé (CSG): «Innerhalb von 3′ verspielten wir unseren Vorsprung. In Halbzeit zwei sind wir stark zurückgekommen, hatten aber Riesenpech. Ich kann den Jungs nichts vorwerfen, sie haben alles gegeben. Die Enttäuschung ist riesengroß.»
Zu Demaart
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