Ein Richtlinienvorschlag zur verbindlichen Einführung von Frauenquoten in Aufsichtsräten solle im Oktober vorgelegt werden, berichtete das «Handelsblatt» (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Kreise, die mit den Vorgängen vertraut seien. Demnach sollen im Jahr 2020 mindestens 40 Prozent der Aufsichtsratsposten börsennotierter Unternehmen mit Frauen besetzt sein. Derzeit schätze die Kommission die Folgen des geplanten Gesetzes ab.
Reding hat für den Sommer konkrete Vorschläge für eine EU-weite Frauenquote angekündigt. Eine dreimonatige öffentliche Anhörung dazu sollte Ende Mai ablaufen. Im März hatte Reding
kritisiert, dass ihr Angebot einer freiwilligen Selbstverpflichtung an die Firmen unbefriedigend aufgenommen worden sei.
Zu Demaart
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