Ein Öl-Embargo komme nicht in Frage, sagte Vize-Außenminister Sergej Rjabkow am Freitag nach Angaben der Agentur Interfax in Moskau. Die Gespräche könnten nur erfolgreich sein, wenn für eine Lösung des Atomstreits sowohl Vorschläge der sogenannten Sechsergruppe als auch des Irans einbezogen würden. Das Russland wolle dazu beitragen, das Vertrauen zwischen beiden Seiten wieder aufzubauen.
Der Iran wird verdächtigt, unter dem Deckmantel ziviler Nutzung an einem Atomwaffenprogramm zu arbeiten. Zur Sechsergruppe gehören die fünf UN-Vetomächte Russland, USA, Großbritannien, Frankreich und China sowie Deutschland.
«Für uns ist wichtig, dass die EU und die USA von einseitigen Sanktionen Abstand nehmen», sagte Rjabkow. Nach Abschluss der Gespräche in Moskau am 18. und 19. Juni müsse rasch die nächste Verhandlungsrunde folgen. «Aber dafür brauchen wir Fortschritte.» Russland ist ein enger Handelspartner des Iran und hatte das erste iranische Atomkraftwerk fertiggestellt.
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