Der Iran setzt seine Verhandlungspartner in den Atomgesprächen unter Druck: Falls Teherans Recht auf ein ziviles Atomprogramm nicht anerkannt und die westlichen Sanktionen nicht aufgehoben werden, will der Gottesstaat die Gespräche abbrechen. Iranische Delegationskreise sprachen am Dienstag in Moskau bereits von einem Ultimatum an die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton.
Zu Beginn des zweiten Tages der Atomgespräche in Moskau wartete Teheran noch auf eine Reaktion seiner Verhandlungspartner. Eine negative Antwort der 5+1-Gruppe (die fünf UN-Vetomächte Russland, USA, China, Großbritannien und Frankreich sowie Deutschland) auf das iranische Ultimatum würde «das Ende der Verhandlungen in ihrer jetzigen Konstellation» bedeuten, hieß es. Allerdings war auch ein neues Treffen in einigen Wochen in China im Gespräch.
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