Entsprechende Vorschläge habe er dem Syrien-Sondergesandten Kofi Annan unterbreitet, sagte der Schweizer Außenminister Didier Burkhalter in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview der «Neuen Zürcher Zeitung».
Annan hatte die Bildung einer Kontaktgruppe einflussreicher Staaten vorgeschlagen, die mit Damaskus über eine Lösung auf der Basis seines Sechs-Punkte-Friedensplans verhandeln soll. Zu der Gruppe sollten nach den Vorstellungen des Syrien-Sondergesandten der UN und der Arabischen Liga neben Russland, China und den USA auch regionale Mächte wie Saudi-Arabien und der Iran gehören.
«Die Schweiz unterstützt diese Initiative», sagte der Minister. Es sei derzeit aber noch offen, ob die Konferenz, die in Genf stattfinden würde, tatsächlich zustande kommt. Als möglichen ersten Termin hatte Frankreichs Außenminister Laurent Fabius kürzlich den 30. Juni ins Gespräch gebracht. Die Schweiz halte sich bereit und stehe in Kontakt mit Annans Team in Genf, sagte Burkhalter. Die Bildung der Syrien-Kontaktgruppe galt bislang wegen des Widerstands der USA gegen eine Beteiligung des Irans als schwierig.
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