Mittwoch14. Januar 2026

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EU-Minister beschließen neue Sanktionen

EU-Minister beschließen neue Sanktionen
(dpa)

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LUXEMBURG - Bei einem Treffen am Montag wollen die 27 EU-Außenminister neue Snaktionen gegen den Iran und Syrien bschließen. Einreise- und Waffenlieferungsverbote stehen auf der Sanktionsliste.

Die Europäische Union setzt ihre Sanktionen gegen den Iran wie geplant um und verschärft Maßnahmen gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad in Syrien. Dies werden die Außenminister der 27 EU-Staaten bei einem Treffen an diesem Montag in Luxemburg beschließen, sagten EU-Diplomaten. Der Stopp aller Öllieferungen aus dem Iran in die EU soll am 1. Juli wirksam werden, obwohl Griechenland davon besonders hart betroffen sein wird. Eine Übergangsbestimmung, wonach Versicherungen in der EU bisher noch Öltanker von und nach dem Iran versichern durften, werde nicht verlängert und Ende Juni auslaufen.

Aus Protest gegen die Unterdrückung der Opposition in Syrien wird eine schwarze Sanktionsliste der EU von Personen und Unternehmen um sieben Namen erweitert. Die Minister wollen auch feststellen, dass EU-Unternehmen keine Schiffe versichern dürfen, die Waffen oder Militärausrüstung nach Syrien bringen.