Mittwoch11. Februar 2026

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«Wird mich emotional treffen»

«Wird mich emotional treffen»
(dpa)

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Rekord-Olympionike Michael Phelps verspürt kurz vor seinem Karriereende ein bisschen Wehmut. Nach den Mühen des Leistungssport will Phleps in erster Linie entspannen.

«Wenn es alles vorbei ist, wird es mich emotional treffen», sagte der US-Schwimmstar vor seinem letzten olympischen Einzelfinale am Freitagabend über 100 Meter Schmetterling. Sein endgültiges Karriereende wird die Lagenstaffel am Samstag sein, in der die USA in der olympischen Geschichte noch unbesiegt sind.

Über das Leben nach der Schinderei des Hochleistungssports hat sich der 27-Jährige noch nicht viele Gedanken gemacht. Allerdings steht Golfspielen mit US-Masters-Champion Bubba Watson ganz oben auf der To-do-Liste.

Einzel-Gold für Phleps

Phelps hatte sich am Donnerstagabend in einem packenden Rennen sein erstes olympisches Einzel-Gold der Spiele von London und seinen 16. Olympiasieg insgesamt gesichert. Über 200 Meter Lagen nahm er gegen US-Kumpel Ryan Lochte Revanche für die Niederlage über die doppelte Distanz. «Wir haben eine tolle Rivalität, aber gleichzeitig eine Freundschaft aufgebaut», sagte Lochte. «Wenn wir aus dem Wasser steigen, sind wir immer noch Freunde.»

Phelps werde ihm als «härtester Wettkämpfer» fehlen. Der so gelobte 20-fache olympische Medaillengewinner adelte den Südafrikaner Chad le Clos als möglichen Seriensieger der Zukunft. Le Clos hatte Phelps auf dessen Spezialstrecke 200 Meter Schmetterling die erste Niederlage seit zwölf Jahren zugefügt.