«Wir haben mit der Explosion in Gaziantep nichts zu tun», zitierte die PKK-nahe Nachrichtenagentur Firat am Dienstag eine Erklärung. Bei dem Anschlag waren neun Menschen getötet worden, darunter nach neuen Angaben auch vier Kinder. Mehrere der fast 70 Verletzten schwebten noch in Lebensgefahr, sagte der türkische Vizeministerpräsident Besir Atalay.
Die Attentäter hatten am Vorabend in der südlichen Grenzprovinz Gaziantep ein mit Sprengstoff präpariertes Fahrzeug nahe einer Polizeistation in die Luft gejagt. Nach dem Anschlag gab es Ausschreitungen von Einwohnern gegen Büros der Kurden-Partei BDP. Atalay rief zur Ruhe auf.
Konflikt spitzt sich zu
Der Konflikt zwischen türkischen Sicherheitskräften und kurdischen Rebellen hatte sich in den vergangenen Wochen wieder verschärft. Die PKK hat mehrfach türkische Sicherheitskräfte angegriffen.
Ankara beschuldigt das Regime in Damaskus und die iranische Führung, die PKK zu unterstützen. Die türkische Regierung will verhindern, dass die PKK den Bürgerkrieg im benachbarten Syrien nutzt, um dort dauerhaft von Kurden bewohnte Gebiete unter ihre Kontrolle zu bringen.
Zu Demaart




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