«Ich verurteile die empörenden Attacken auf unsere diplomatische Einrichtung auf das Schärfste», hieß es in einer schriftlichen Erklärung des Weißen Hauses. Auslöser der gewaltsamen Proteste in Bengasi war ein angeblich islamfeindlicher Film. Auch in der ägyptischen Hauptstadt Kairo erstürmten Muslime deswegen die US-Botschaft.
" class="infobox_img" />Der US-Botschafter in Libyen Chris Stevens. (Bils: AP/Archiv)
In der Erklärung des Weißen Haus des hieß es weiter, die Getöteten stünden für Freiheit, Gerechtigkeit und Partnerschaft mit Ländern und Völkern rund um die Welt – Werte, denen die USA verpflichtet sei. Er habe die US-Regierung angewiesen, alle nötigen Mittel bereitzustellen, um die Sicherheit des diplomatischen Personals in Libyen zu gewährleisten, betonte Obama.
Die USA erteilten jedweder «Erniedrigung» religiöser Überzeugungen Anderer eine Absage, so Obama weiter. Dennoch «müssen wir eindeutig jene Art von sinnloser Gewalt ablehnen, die das Leben dieser Staatsdiener gekostet hat». Das US-Außenministerium hatte nach dem Angriff in der Nacht zum Mittwoch von einem getöteten Mitarbeiter des Konsulats gesprochen.
Demonstranten stürmen US-Botschaft in Kairo
Auch in Kairo war es am Dienstag zu Ausschreitungen gegen die diplomatische Vertretung der USA gekommen. Vor der US-Botschaft demonstrierten am Dienstagabend Hunderte aufgebrachte Islamisten. Einigen gelang es, die Mauern der Vertretung zu erklettern und die US-Flagge herunterzureißen. Die Behörden schickten zusätzliche Sicherheitskräfte, um die Menge von einer Erstürmung der Botschaft abzuhalten.
Ausgelöst wurden die anti-amerikanischen Proteste durch einen angeblich islamfeindlichen Film.
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