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USA ziehen ein Drittel ihrer Truppen ab

USA ziehen ein Drittel ihrer Truppen ab
(AFP/Archiv)

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Die US-Streitkräfte haben ihre Truppenpräsenz in Afghanistan um ein Drittel verringert: Über 30.000 Soldaten haben zuletzt das Land verlassen, so US-verteidigungsminister Panetta.

Auch die letzten der vor zwei Jahren von Präsident Barack Obama zur Bekämpfung der Taliban entsandten zusätzlichen 33.000 amerikanischen Soldaten haben das Land verlassen. Dies teilte US-Verteidigungsminister Leon Panetta am Freitag in Auckland mit.

Logo" class="infobox_img" />US-Verteidigungsminister Leon Panetta. (Bild: AP)

Die Verstärkung der Truppen und die damit einhergehende intensive Kriegsführung gegen die Aufständischen hätten ihren Zweck erfüllt, sagte Panetta. Das sei «ein sehr wichtiger Meilenstein». Er glaube, dass die USA auf dem Weg seien, ihre Ziele in Afghanistan zu verwirklichen.

Über 60.000 Soldaten noch vor Ort

Im vergangenen Jahr hatte die US-Truppenpräsenz mit etwa 101.000 Soldaten ihren höchsten Stand erreicht. Obama beorderte 33.000 Mann zusätzlich nach Afghanistan, um die afghanische Regierung zu stützen und die Aufständischen zurückzudrängen. Zusätzlich sollte der Aufbau der afghanischen Sicherheitskräfte gefördert werden. Im Kriegsgebiet sind jetzt noch 68.000 US-Soldaten.

Die USA und ihre Verbündeten planen den völligen Rückzug aus Afghanistan bis Ende 2014. Bis dahin sollen afghanische Polizei und Streitkräfte in die Lage versetzt werden, selbst für Sicherheit sorgen zu können.

Nach Angaben der Isaf sind Angriffe der Taliban in den ersten sieben Monaten 2012 verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um drei Prozent zurückgegangen. Im selben Zeitraum hätten Anschläge mit Sprengfallen – der beliebtesten Waffe der Aufständischen – um 13 Prozent abgenommen. Die Bedrohungslage ist aber weiterhin hoch. Am vergangenen Dienstag hatten Aufständische erneut einen schweren Anschlag in der Hauptstadt Kabul verübt. Am Freitag vor einer Woche war es einem Taliban-Kommando gelungen, in ein großes Isaf-Camp in Südafghanistan einzudringen und dort schwere Schäden anzurichten.