Der französische Ressortchef Pierre Moscovici sagte am Dienstag nach einem Treffen mit seinem deutschen Kollegen Wolfgang Schäuble in Berlin: «Wir teilen das Ziel, dass Griechenland in der Euro-Zone bleiben sollte und dass Griechenland die notwendigen Reformen durchführen sollte, um den Zusammenhalt der Euro-Zone zu sichern.» Schäuble sagte, beide Regierungen würden alles unternehmen, um das Vertrauen in die europäische Währung zu stärken. Moscovici sagte, im November werde eine umfassende Lösung der Probleme Griechenlands angestrebt.
«Wir kommen Schritt für Schritt in einer schwierigen Lage mit Griechenland voran», sagte Schäuble. Zu den Details wollten die Minister keine Stellung nehmen. Die Finanzminister des Währungsraumes wollen am Mittwoch über das weitere Vorgehen beraten. Zurzeit verhandelt Griechenland über die Auszahlung einer weiteren Tranche aus dem zweiten Hilfspaket seiner Euro-Partner und des IWF von insgesamt 130 Milliarden Euro. Nach Angaben von Ministerpräsident Antonis Samaras ist das Land ohne die Milliarden Mitte November zahlungsunfähig.
Zu Demaart
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