Die unbemannte Forschungsmission «Lunar Lander» steht offenbar vor dem Aus. Deutschland werde sich nicht mehr für das Projekt einsetzen, schreibt der Berliner «Tagesspiegel» (Freitagausgabe) unter Hinweis auf Informationen aus dem Bundeswirtschaftsministerium. Ziel des 500 Millionen Euro teuren Vorhabens war es, 2019 eine Forschungssonde am Südpol des Mondes landen zu lassen.
Über die weitere Finanzierung des Vorhabens sollten die Mitgliedsstaaten der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) in der kommenden Woche in Neapel beraten.
Grund für den Rückzug seien die knappen Budgets in den übrigen ESA-Mitgliedsstaaten, heißt es. Man fürchte, keine weiteren Unterstützer zu finden, um Geld für die Weiterentwicklung zu erhalten.
Zu Demaart
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