Der Finanzminister des schuldengeplagten Landes, Vitor Gaspar, sagte am Montag, der sechste Quartalstest unter Aufsicht der Europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds sei trotz anhaltend schwieriger Wirtschaftslage erfolgreich gewesen. Damit ist der Weg für die nächste Hilfstranche in Höhe von 2,5 Milliarden Euro frei.
Die Überprüfung in Portugal dauerte – anders als in Griechenland, wo der Bericht der sogenannten Troika sich seit Monaten hinzieht – nur eine Woche. Portugal wird attestiert, bei seinen Reformen Fortschritte zu machen. Das Land sei in etwa auf Kurs, nächstes Jahr wieder die Kapitalmärkte anzuzapfen und dort frisches Geld aufzunehmen.
Mit der nächsten Tranche hätte Portugal, das in vielen Branchen als nicht wettbewerbsfähig genug gilt, 87 Prozent der vorgesehenen Hilfen von insgesamt 78 Milliarden Euro erhalten. Wegen der Rettungsgelder muss Lissabon sein Haushaltsdefizit nächstes Jahr reduzieren.
Zu Demaart
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