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«3096 Tage» hat Weltpremiere in Wien

«3096 Tage» hat Weltpremiere in Wien
(dpa/Handout)

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In Anwesenheit des österreichischen Entführungsopfers Natascha Kampusch feiert der Film "3096 Tage" am Montag (25.2.) Weltpremiere in Wien.

Die Geschichte des Kindes, das von seinem Entführer im Keller eingesperrt zur Frau heranwächst, wird von internationalen Schauspielern dargestellt. Regisseurin ist die US-Amerikanerin Sherry Hormann, für die Kamera war ihr Mann Michael Ballhaus verantwortlich.

Ursprünglich hatte der 2011 gestorbene Regisseur Bernd Eichinger mit Kampusch die Verfilmung ihrer Geschichte besprochen und das Drehbuch begonnen. «Es ging darum, dass nach all den Medienspekulationen und Politskandalen, die der Entführungsfall ausgelöst hatte, erzählt wird, was wirklich geschehen ist», schreibt die Produktionsfirma Constantin Film. Nach Eichingers Tod vollendete Ruth Toma das Drehbuch.

Neue Details

Kampusch selbst ist seit Tagen auf Promotion-Tour für den Film. Sie gibt zahlreiche Interviews, was ihr auch Kritik einbringt. Der nach ihrer Autobiografie benannte Film soll dem Trailer zufolge mit einem letzten Tabu brechen: Erstmals kommt auch der sexuelle Missbrauch zur Sprache. Ein Thema, das Kampusch bisher immer unter Verweis auf ihre Privatsphäre vermied.