Freitag2. Januar 2026

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Michael Douglas: Krebs nach Oralverkehr

Michael Douglas: Krebs nach Oralverkehr
(AFP)

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Die überstandene Krebserkrankung von Hollywood-Star Michael Douglas (68) ist nach seinen eigenen Worten von Viren verursacht worden, die er sich beim Oralverkehr eingefangen hat.

Rauchen oder Alkohol seien nicht der Auslöser seines Kehlkopfkrebses gewesen, sagte Douglas im Interview mit der britischen Zeitung «The Guardian» (Online-Ausgabe) am Sonntag. «Ich hatte mir Gedanken gemacht, ob der Krebs nicht durch den Stress wegen der Inhaftierung meines Sohnes ausgelöst wurde», sagte Douglas weiter mit Blick auf die Verurteilung seines Sohns Cameron wegen Drogenbesitzes und Drogenhandels zu zehn Jahren Haft.

«Aber ja, es ist eine sexuelle übertragbare Krankheit, die den Krebs auslöst.» Augenzwinkernd fügte der Schauspieler hinzu: «Und wenn man es hat, ist Cunnilingus auch die beste Medizin dagegen.» Der 68-Jährige, der derzeit als der extravagante Entertainer Liberace im Film «Behind the Candelabra» zu sehen ist, betonte, die Krebserkrankung habe nichts mit übermäßigem Trinken oder Rauchen zu tun.

Möglicher Zusammenhang zu Rachenkrebs

Humane Papillomaviren (HPV) können nicht nur Gebärmutterhalskrebs auslösen. Sie seien auch die Hauptursache beispielsweise für Mandel- und Zungenkrebs, schrieb die Pathologin Margaret Stanley von der Universität Cambridge im August 2012 im Fachjournal «Nature».

Ärzte hatten im August 2010 Kehlkopfkrebs bei Douglas festgestellt. Er hatte sich damals einer Chemotherapie unterziehen müssen. Im Januar 2011 sagte er in einer Fernsehshow, dass er die Erkrankung besiegt habe. Bei dieser Krebsform komme er bei 95 Prozent der Fälle nicht wieder zurück, sagte der zweifache Oscar-Preisträger.