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Michel Heintz gestorben

Michel Heintz gestorben
(Flickr.com)

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Il cultivait le sens de l’originalité.“ Mit diesen Worten wird an den Luxemburger Künstler Michel Heintz erinnert, der am 29. Oktober im Alter von 69 Jahren gestorben ist.

Der gebürtige Hauptstädter hatte in Nancy und Paris studiert, ermutigt von einem Ersten Preis, den er als 17-Jähriger auf der „Biennale des jeunes“ in Esch/Alzette bekommen hatte. 1968 kehrte er nach Luxemburg zurück, wo er von seiner Kunst lebte. Michel Heintz hatte sein Atelier im Pfaffenthal, arbeitete jedoch auch auf Mallorca.

Logo" class="infobox_img" />Die GI-Statue in Clerf gehört auch zu Michel Heintz Werken. (Bild: Flickr.com)

Seit 1975 war er Mitglied und regelmäßiger Teilnehmer an den Ausstellungen des CAL („Cercle artistique de Luxembourg“), Seine Lieblingsmotive waren Tiere.

Kunstwerke in Luxemburg

„Der Künstler verzichtet bewusst auf eine naturgetreue Wiedergabe des zu gestaltenden Objektes und legt die Kraft der Aussage auf warme, auch explosive Farben und eine schwungvolle Pinselführung“, hieß es in einer Rezension im Tageblatt.

Die Werke des Bildhauers Michel Heintz begleiten aber auch vielerorts unseren Alltag. Der riesige Springbrunnen, der 1981 zu Füßen des Reiterstandbildes auf dem Knuedler errichtet wurde, ist sein Werk, genau wie der „Scheifermisch“ in Asselborn, die GI-Statue auf der Brücke in Clerf und die Fenster der Kirche in Rollingergrund.