Nach einer 16-monatigen Modernisierung des Large Hadron Collider (LHC) habe nun die Phase der notwendigen Herunterkühlung der «Weltmaschine» begonnen.
«Es herrscht große Begeisterung, wir sind voller Erwartung», sagte Cern-Generaldirektor Rolf-Dieter Heuer. Am 18. Juni waren die letzten Verbindungen zwischen den neuen supraleitenden Magneten des 27 Kilometer langen unterirdischen LHC-Rings geschlossen worden.
Forscher lassen nicht locker
Forscher hatten 2012 mit Hilfe des LHC klare Hinweise auf die Existenz des Higgs-Bosons gefunden. Neue Experimente sollen weitere Aufschlüsse über die Beschaffenheit des Teilchens liefern. Für dessen Vorhersage hatten die Physiker Peter Higgs und François Englert im vergangenen Jahr den Physik-Nobelpreis erhalten.
Bei den neuen Forschungsreihen kann der LHC Elementarteilchen mit 14 TeV (Teraelektronenvolt) aufeinanderjagen – doppelt so schnell wie bisher. Zudem sind von den Zerfallsprodukten der Teilchenkollisionen, in denen nach Higgs-Spuren gesucht wird, statt 20 Millionen nun 40 Millionen Bilder pro Sekunde möglich.
Zu Demaart
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