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Flugzeug-Nachfrage wächst weiter

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Der amerikanische Flugzeugbauer Boeing rechnet in den kommenden zwei Jahrzehnten mit einer stärker wachsenden Nachfrage für neue Jets.

In den Jahren bis 2033 dürften demnach 36 770 neue Passagier- und Frachtmaschinen benötigt werden. Insgesamt kämen die Maschinen auf einen Wert von 5,2 Billionen US-Dollar (3,8 Billionen Euro), berichtete Boeing-Marketingmanager Randy Tinseth wenige Tage vor Beginn der Farnborough Airshow am Donnerstag. Mehr als zwei Drittel der Nachfrage erwartet der Rivale des europäischen Flugzeugbauers Airbus aus Asien und dem Pazifik-Raum.

Tinseth zufolge dürfte der Bedarf an Verkehrsjets damit weiter anziehen. Vor einem Jahr hatte Boeing für die folgenden zwei Dekaden einen Bedarf von 35 280 Maschinen für 4,8 Billionen Dollar vorausgesagt.

Rund 70 Prozent der erwarteten Nachfrage dürfte der Prognose zufolge auf Mittelstreckenjets entfallen. Unterdessen erwartet Tinseth, dass der Trend weiter von ganz großen Maschinen mit vier Triebwerken weggeht – hin zu zweistrahligen Großraumjets.

Einbruch für Riesenflieger

Für die ganz großen Jets wie den Jumbo 747-8 und den doppelstöckigen Airbus A380 strich Boeing die 20-Jahres-Prognose ein weiteres Mal zusammen. Statt 760 Maschinen erwartet Tinseth nun nur noch Bedarf für 620 Flugzeuge dieser Klasse.

Ab kommenden Montag trifft sich die Branche bei der weltweit zweitgrößten Luftfahrtmesse in Farnborough bei London. Dort wird wieder eine regelrechte Flut an Großaufträgen erwartet.