Dienstag13. Januar 2026

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Bettlerinnen klauen Goldkette

Bettlerinnen klauen Goldkette
(dpa/Archiv)

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Seit Samstag treiben Diebe ihr Unwesen in Luxemburg. Eine Frau in Differdingen brachten sie um ihre Goldkette, bei einem älteren Mann gingen sie jedoch leer aus.

Wieder berichtet die Polizei von aufdringlichen Unbekannten, die ihre Opfer gezielt auswählen, um Geld oder Wertgegenstände zu stehlen. Dieses Mal wurde eine Frau am Samstagnachmittag in Differdingen von zwei Unbekannten angesprochen, als sie gerade aus einem Supermarkt kam. Die beiden Unbekannten erklärten, Spenden für eine wohltätige Organisation für behinderten Kinder zu sammeln. Die angesprochene Frau lehnte eine Spende ab, sie habe kein Bargeld dabei, erklärte sie.

Doch dann wurde sie von einer der Unbekannten umarmt. Die zwei Fremden flohen mit der Goldkette ihres ahnungslosen Opfers. Die Polizei fahndet jetzt nach den beiden Frauen.
Eine von ihnen ist etwa 1,70-1,75 Meter groß, korpulent, mit dunklen schulterlangen Haaren. Sie war mit einem hellen Oberteil bekleidet und trug eine dunkle große Umhängetasche. Die zweite Frau war etwa 1,65 Meter groß, normale Statur, mit braunen schulterlangen Haaren. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den beiden Frauen verlief ohne Erfolg.

Kein Einzelfall

Am Samstag wurde ein 74-jähriger Mann in Reisdorf von zwei unbekannten Frauen umarmt und geküsst. Sie bettelten um Geld, doch der 74-Jährige gab ihnen nichts. Gegenüber der Polizei sagte er aus, die Frauen seien vermutlich zwischen 18 und 20 Jahren alt. Weitere Einzelheiten sind nicht bekannt.

Die neuesten Diebstähle sind kein Einzelfall. Bereits am Freitag berichtete die Polizei von einem Raubüberfall im selben Stil, als zwei Bettlerinnen einen 77-jährigen Mann in Diekirch um mehrere hundert Euro brachten.

Die Polizei warnt eindringlich davor, vor Bettlern Hand- oder Brieftasche zu öffnen, um ihnen Geld zu geben. In den meisten Fällen handelt es sich um organisierte Trickdiebbanden. Spenden sollte man ausschließlich an den offiziellen Hilfsorganisationen, so die Polizei.