Doch auf das Programm für die kommenden sechs Monate, das am Dienstag präsentiert wurde, habe dies keine Auswirkungen, sagte Danielle Igniti.
Einige Highlights der neuen Saison
MUSIK
• Paul Fox Collective: CD-Release «Breaking the Silence». Am 16. Januar um 20 Uhr.
• Pere Ubu, subversiver Rock aus Cleveland. Am 4. Februar um 20 Uhr.
• Rava Tribe feat. Gianluca Petrella (Jazz).
• Sascha Ley & Laurent Payfert (Jazz), CD-Release: «The Wee Hours».
(MUSIK)THEATER & TANZ
• «Melting Session Five feat. Dancexperience» (Musik, Video, Tanz). Am 22. Januar um 20 Uhr.
• «Die lustige Witwe» mit der «Opéra du Trottoir». Am 30. Januar um 20 Uhr.
• «Play Time» von Jean-Guillaume Weis. (Tanz) Am 28. Februar um 20 Uhr.
• «O weeei dum dum». Musiktheater für Kinder von 6 bis 9 Jahren mit Workshop. Von Tammy Reichling. Am 9. März um 14 Uhr sowie am 10. und 11. März um 10 Uhr.
• «Three Short Stories» (Erzähltheater, Musik, Tanz). Am 20. März um 20 Uhr.
• «E Kapp voller Wolleken» von Jay Schiltz. (Theater) Am 28. April um 20 Uhr.
SONSTIGES
• «Taking the Dog for a Walk» (Film & Konzert). Der neue Dokumentarfilm von Atoine Prum über britische Improvisationsmusiker feiert Premiere. Am 17. Januar um 18 Uhr. Anschließend, um 20.30 Uhr, Konzert mit einigen der Musiker, die im Film vorkommen.
• «Kannerbicherdag». Am 7. Februar von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr. Luxemburger Verlage und Autoren präsentieren aktuelle Kinderbücher. Im Rahmenprogramm Lesungen und ein Workshop.
WEITERE INFOS
• Alle Details zum aktuellen Programm finden Sie im Infoheft, das u.a. im Kulturzentrum ausliegt, sowie auf der Webseite www.opderschmelz.lu.
In Düdelingen erwartet die Besucher bis Ende Juni wieder ein solides Angebot an kulturellen Veranstaltungen aus allen Bereichen, von Musik und Theater über zeitgenössischen Tanz und Konferenzen bis hin zu Ausstellungen und Workshops.
Danielle Igniti, Leiterin von opderschmelz, bedauerte am Dienstag, dass man immer noch nicht wisse, wie hoch die diesjährige Unterstützung seitens des Kulturministeriums ausfalle. Bislang habe das regionale Kulturzentrum einen Zuschuss von 215.000 Euro pro Jahr erhalten.
Demotivierend
Zwar sei man als kommunaler Betrieb nicht so abhängig von der staatlichen Finanzspritze wie andere Kulturhäuser, die als Vereinigung ohne Gewinnzweck funktionieren, dennoch würde eine niedrigere Unterstützung Auswirkungen auf das Programmangebot ab der zweiten Jahreshälfte haben. Danielle Igniti betonte, dass man zwar Verständnis dafür habe, dass das Kulturministerium die zur Verfügung stellenden Gelder neu verteilen wolle, kritisierte aber die Art und Weise, wie dabei vorgegangen würde. Die Hinhaltetaktik trage auf jeden Fall nicht dazu bei, die Motivation der Schaffenden im Kulturbereich zu steigern …
Bei der Vorstellung des Halbjahresprogramms Januar bis Juni 2015 (aus dem Sie untenstehend einige Highlights entnehmen) wurde wieder einmal deutlich, dass sich die Verantwortlichen von opderschmelz Mühe geben, um einerseits ein Angebot auf die Beine zu stellen, das ein breites Publikum ansprechen kann, ohne andererseits die Qualität zu kurz kommen zu lassen. Ein Balanceakt, der, so Danielle Igniti, kein leichter sei. Dass das kulturelle Programm, welches das Kulturzentrum Saison für Saison anbietet, beim Publikum ankommt, erkennt man daran, dass Jahr für Jahr mehr Besucher gezählt werden.
In der aktuellen Spielzeit erwartet diese wieder ein gesunder Mix aus diversen kulturellen Leckerbissen, darunter wieder einige Koproduktionen mit anderen Kulturhäusern, wie dem CAPe, dem «Mierscher Kulturhaus» oder aber auch dem 3CL.
Zu Demaart
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